Ich will hier die Geschichte nicht neu erfinden und "zu weit" ausholen, doch um mich richtig kennen zu lernen sind die Kenntnis um Lebens-Eckpunkte wichtig....

Mit "zarten" 16 Jahren verliess ich die Peter Behrens Schule mit einem Berufs-Fachschulabschluss (vergleichbar Realschule) mit Schwerpunkt "Grafik und Gestaltung" und lernte erst einmal Buchdrucker. So ähnlich, wie auf dem neben stehenden Bild könnte das auch ausgesehen haben...

Auf Grund einer Waschmittel-Allergie musste ich jedoch diese Abbildung nach knapp zwei Jahren abbrechen und schlug mich bis zur Bundeswehr mit Gelegenheitsjobs durch...

Ich arbeitete als Maschinenführer in einer Industrie-Buchbinderei, als Lagerist und Lkw-Auslieferungsfahrer bei REHAU, in der Produktion bei CAPAROL sowie Procter & Gamble, uvm.

 

 

In meiner kurzen Militärzeit erhielt ich eine recht intensive Ausbildung als Stabsdienstsoldat und Scharfschütze, wurde aber bald wieder ausgemustert.

Dies war kein Verlust, denn so erhielt ich mit ungefähr 20 Jahren meine ersten Job in der Dental-Branche.

Während meiner Zeit im Dentallabor Teuber bekam ich tiefe Einblicke in die praktischen Arbeitsabläufe zur Herstellung von Zahnersatz, sowie in der Administrative mit Zahnärzten, Patienten und dem täglichen Einkauf von div. Produkten. Ich erlernte den Beruf des Dental-Kaufmanns und besuchte danach die Wirtschafts-Fachschule, welche ich mit gut 25 Jahren und einem qualifizierten Abschluss und einer Prüfung durch die IHK verlies.

Zwischendurch heiratete ich das 1. mal 🤪 wurde mit 25 Jahren wieder geschieden, bekam einen Sohn noch während meiner Ausbildungszeit in der Wirtschafts-Fachschule heratete ein 2. mal

und

bekam die Chance, Vertrieb und Marketing im Fachlabor für Kieferorhopädie "Dr. Klee" verantwortlich mit zu gestalten. 

Schön war die Zeit bei Dr. Klee, auch weil er uns ein Haus in Messel bei Darmstadt als Wohnung mit Büro zur Verfügung stellte. 

Vertriebs-Aufbauarbeit ist schwierig und langwierig denn ich besuchte täglich "kalt" zwischen 12-20 Zahnärzte in der Umgebung in einem Radius von 50-80 km ab Darmstadt.

Der Erfolg stellte sich ein und schon nach einem Jahr hatte ich 100 neue Zahnärzte für das Labor gewinnen können, die wöchentlich ihre Arbeiten nach Frankfurt sendeten.

Trotzdem hatte ich genügend Zeit, meinen Sohn, den Garten und meine Hunde zu "geniessen"